
GOC bedeutet Garuda Operation Center, welches seinen Sitz auf dem Gelände des Flughafens in Jakarta-Cengkareng hat.
Dort befindet sich die Verwaltung des fliegenden Personals und auch die Koordinierung der Einsätze wird von dort getätigt.
Des weiteren ist hier auch das Rechenzentrum der Fluggesellschaft angesiedelt, in dem auf unzähligen Servern die Daten der Klienten, Passagiere, aber auch der Verwaltung, Koordination und des Bonusprogramms „Garuda Frequent Flyer“ (GFF) hinterlegt sind.
Garuda Operation Center ist eine Unternehmenseinheit von Garuda Indonesia, die sich überwiegend dem fliegenden Personal und der EDV der Airline widmet.
In der Lobby des GOC-Gebäudes herrscht ein reges Kommen und Gehen, da sich hier die Cabin-Crews und die Cockpit-Besatzungen auf ihre Einsätze vorbereiten, von dort starten und auch wieder nach getaner Arbeit dorthin zurückkehren. So muss sich jedes Besatzungsmitglied hier registrieren lassen, um die Vollständigkeit des Kabinenpersonals zu gewährleisten oder hier warten auch Crew-Mitglieder in Reserve auf eventuelle Notfälle, zum Beispiel den krankheitsbedingten Ausfall eines anderen Flugbegleiters oder Piloten.
Zudem befindet sich im GOC die Verwaltung des fliegenden Personals, wo die Flugeinsätze koordiniert und abgesprochen werden und wo jedes Besatzungsmitglied sein eigenes Fach hat, in dem die Arbeitszeiten des nächsten Monats sowie andere Informationen hinterlegt werden. Des weiteren befinden sich dort mehrere Info-Points. Ein Counter dient unter anderem der Information der Piloten, an dem die Cockpit-Besatzungen die neusten Wetterdaten abfragen können oder auch neuste Flugrouten diskutieren. Ein anderer Counter dient dem Kabinen-Personal als Anlaufstelle. An einem dritten Service-Point können Unterlagen unterschiedlichster Art erstellt und abgeholt werden. So beschäftigen sich die Mitarbeiter dort unter anderem mit Visa-Angelegenheiten der Besatzungsmitglieder, wenn diese ausländische Staaten ansteuern.
Die Uniformen der Stewardessen sind geprägt durch eine für Indonesien typische Kebaya- und Batikform, welche in den Farben türkis, orange und blau getragen wird. Den Sarong ziert ein Muster aus Jasmin-Blüten und Garuda-Abbildern, die von der UNESCO als indonesische Identitätsmerkmale angesehen werden. Die Farben stehen dabei für indonesische Werte und Ideale. Orange soll die Wärme der indonesischen Menschen aufzeigen, während blau als friedvoll, sympathisch und zeitlos gilt. Türkis ist nicht zuletzt eine Garuda-spezifische Farbe, die noch einmal die Heimatverbundenheit widerspiegeln soll, so steht sie einerseits für die grünen Wälder Indonesiens und anderseits für die blauen Wellen des Indischen Ozeans, in den das Land eingebettet ist.
Die männlichen Kollegen sind hingegen in graue Anzüge gekleidet, die neben Seriösität auch jugendliche Frische ausstrahlen. Diese wird durch hellblaue Hemden und dunkelblaue Krawatten unterstrichen.