Die Reisewarnung, welche angesichts der Bombenanschläge vom 12.10.2002 vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland für das indonesische Inselreich herausgegeben wurde, wurde am 12.12.2002 aufgehoben. Allerdings bestehen noch Reisehinweise, die über die Internetpräsenz des Auswärtigen Amtes (siehe Linksammlung) abgerufen werden können. Diese gelten jedoch vorwiegend anderen Regionen Indonesiens.
Reisewetter
Das beste Reisewetter für Bali ist von April bis September. Dies sind die Monate der Trockenzeit. Von Mai bis Juli sind auf der Insel durchschnittlich 28 Grad Celsius. Dies sind die kühlsten Monate. Die heissesten Monate sind in der Zeit von Februar bis März mit 30 Grad Celsius im Mittel. Doch auch in der Regenzeit ist Bali allemal eine Reise wert, da es nicht ununterbrochen regnet. Vielmehr wechseln sich sonnenreiche mit regnerischen Abschnitten ab. In der Regel "schüttet es einige Zeit wie aus Kannen", dann bricht aber auch schon wieder die Sonne hervor. Also kein Grund, die Insel in dieser Zeit zu meiden. Sofern Sie in die höher gelegenen Regionen fahren, sollten Sie bedenken, dass die Temperaturen dort merklich zurückgehen können, besonders in der Nacht. Eine genaue Übersicht über die Klimadaten finden Sie in der Linksammlung, wo die Temperatur von Denpasar (Balis Hauptstadt) und ein Verweis auf die Klimatabelle zu finden sind.
Visabestimmungen
Für einen Aufenthalt in Indonesien benötigen Sie einen Reisepass, der zum Zeitpunkt der Einreise mindestens noch 6 Monate gültig sein muss. Seit einiger Zeit ist für die Einreise ebenfalls ein Visum erforderlich, wobei zwischen verschiedenen Visa-Arten unterschieden wird. Für eine Aufenthaltsdauer von maximal 30 Tagen erhalten Sie ein Visa, dass entweder bei der Einreise nach Indonesien oder vorab bei der Auslandsvertretung der Republik Indonesien in Ihrer Nähe ausgestellt werden kann. Die Adresse der Botschaften in der BRD, in Österreich oder in der Schweiz finden Sie im unteren Teil dieser Seite. Desweiteren können Sie Ihr Visa bei einem der Generalkonsulate erhalten. Zu erreichen sind diese in der BRD unter den hier angegebenen Anschriften. Dort können Sie auch die Kosten für die Visaerteilung erfragen, die je nach Art des Visums unterschiedlich ausfallen. Das "On Arrival"-Visum kostet zur Zeit 25 USD für Bürger der BRD, wenn Sie dieses bei der Ankunft in Indonesien ausstellen lassen. Dann sollten Sie allerdings etwas Zeit mitbringen, da die Erteilung mit einer längeren Wartezeit verbunden sein kann. Letzteres ist von der Anzahl der auszustellenden Visas abhängig. Allerdings sollten Sie sich stets vor Reiseantritt mit einer der Auslandsvertretungen in Verbindung setzen, da eine Erteilung des "Visums bei Einreise" auch nur bei der Einreise über bestimmte Flug- und Seehäfen möglich ist (z.B. Denpasar/Bali oder Jakarta). Seit dem 26.01.2010 ist es möglich, das Touristenvisum einmal verlängern zu lassen. Die Gewährung kann nach derzeitigen Informationen in jedem Büro der Einwanderungsbehörde Indonesiens gegen eine Gebühr von 20 USD beantragt werden und wird für maximal weitere 30 Tage vorgenommen. Sofern Sie beabsichtigen, länger als 30 bzw. 60 Tage (die vorgenannte Verlängerunsmöglichkeit eingeschlossen) in Indonesien zu verweilen, müssen Sie sich gem. Angaben des Auswärtigen Amtes der BRD das Visum definitiv vor Reiseantritt beschaffen. Sofern Sie ohne gültiges Visa einreisen sollten, müssen Sie mit hohen Strafen rechnen. Notwendig für die Einreise ist ebenfalls der Nachweis eines Rückflugtickets. Sollten Sie eine andere als die deutsche Staatsangehörigkeit haben, fragen Sie bitte Ihr Reisebüro oder eine indonesische Vertretung in Ihrer Nähe nach den Einreiseregelungen. Sofern Sie über ein Land mit Gelbfieberrisiko einreisen, benötigen Sie zudem ein gültiges Impfzertifikat.
Fortbewegung
Auf Bali können Sie sich fortbewegen, indem Sie sich ein Fahrzeug mieten oder einen der vielen Busse benutzen. Bei den Bussen unterscheidet man verschiedene Typen. So gibt es für Touristen die " bis pariwisata ". Das sind moderne Fernbusse, die mit Aircondition ausgerüstet sind. Der Preis ist jedoch höher als für die gewöhnlichen Fernbusse. Auf kürzeren Strecken unterscheidet man die Bemos, dies sind kleine Minibusse, und die Colts. Die Colts sind kleine Busse, die nur auf den Hauptverkehrsstrassen verkehren. Die Bemos fahren auch die entlegenen Ortschaften ab und können im Gegensatz zu den Fernbussen, die feste Haltepunkte haben, jederzeit durch ein Handzeichen gestoppt werden. Unterscheiden kann man die Richtungen anhand der Farbe. Für jede Richtung gibt eine andere Busfarbe. Die Bemos sind zwar die abenteuerlichste Art sich fortzubewegen, aber auch die billigste. Sofern Sie über die Anmietung eines Fahrzeugs nachdenken, sollten Sie wissen, dass auf Bali Linksverkehr herrscht. Außerdem müssen Sie im Besitz eines gültigen internationalen Führerscheins sein, selbst wenn Sie nur ein Moped mieten möchten. Desweiteren ist es sehr schwierig in dem "geordneten Chaos" die balinesischen Verkehrsregeln als solche zu erkennen. So gibt es beispielsweise keine richtigen Absperrungen; eine Baustelle wird fast nur mit brennenden Tonnen gekennzeichnet. Deshalb sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie sich gleich ein Auto mit einem Fahrer mieten. Dadurch wird die Fahrt mit Sicherheit entspannter und Sie haben zudem die Möglichkeit, die gesamte Schönheit der Landschaft für sich zu entdecken.
Fotografieren
Viele Balinesen mögen es nicht, einfach fotografiert zu werden; fragen Sie deshalb vorher um Erlaubnis. Wenn Sie diese einfache Regel befolgen, werden die Inselbewohner in der Regel keine Einwände haben. Spielende Kinder sind dagegen kaum vor der Kamera wegzubewegen.
Gesundheit
Sie sollten sich rechtzeitig vor dem Abflug bei Ihrem Hausarzt nach erforderlichen bzw. empfohlenen Schutzimpfungen erkundigen.
Abgesehen von den Tetanus-, Diphtherie- und Poliomyelitisimpfungen, die Sie unabhängig von der Reise ohnehin haben sollten, könnte noch eine Immunisierung gegen Typhus, Cholera oder Hepatitis in Frage kommen (vgl. Informationen des Tropeninstitutes München- Adresse in der Linksammlung). Die Arzneimittel-Versorgung ist auf Bali in der Regel gewährleistet, dennoch empfiehlt sich die Mitnahme einer kleinen Reiseapotheke. Hinsichtlich dieser sollten Sie Ihren Hausarzt befragen. Im Falle einer medizinischen Behandlung müssen Sie die Kosten ersteinmal tragen. Selbst wenn diese eventuell geringer als in Deutschland sind, so kann sich doch der Abschluss einer Auslandskranken- bzw. Reisekrankenversicherung empfehlen.
Drogenkonsum
Hinsichtlich der Konsumierung, Vertreibung und Beschaffung von Drogen gelten in Indonesien, also auch auf Bali, extreme Strafen. Langjährige Haftaufenthalte sind garantiert und in Einzelfällen können sogar Todesstrafen verhängt werden. In manchen Regionen werden zwar Drogen zum Kauf angeboten, jedoch kann es sich dabei auch um Scheinangebote der jeweiligen Polizeibehörden handeln. Insofern sollten Sie auch zum Spass nicht auf ein solches Angebot eingehen, da dies für Sie ein weniger spassiges Ende nehmen könnte. Denn bei solcher Art von Delikten heißt es für die indonesischen Strafvollzugsbehörden " null Toleranz ". Und wer will seine Zeit im Traumparadies schon auf engstem Raum mit Gewaltverbrechern verbringen?! Deshalb Finger weg von Drogen und diesbezüglichen Angeboten, denn im Ernstfall können Sie auch von den diplomatischen Diensten keine Hilfe erwarten.
Hinweis: Gleiches gilt auch für Prostitution!!!
Einkauf
Sofern Sie nicht in einem Laden mit festen Preisen (harga pas) einkaufen, gilt es zu handeln. Gründe für einen Preisnachlass gibt es viele. Am frühen Morgen gewähren Ihnen viele Händler beispielsweise einen "early morning price". Am günstigsten ist der Business-Preis (harga bisnis). Den erhalten Sie, wenn Sie mehrere Dinge der gleichen Sorte kaufen. Für dieses Handelsgeschäft sollten Sie sich viel Zeit lassen, da dies ein wichtiger Teil des balinesischen Alltags ist. Je besser Ihre Argumente für einen niedrigen Preis sind, desto höher steigen Sie in der Achtung des Händlers. Der Phantasie sind insofern keine Grenzen gesetzt. Also handeln Sie ruhig! Vielleicht können Sie ja noch etwas für zuhause lernen.
Tempelbesuche
Frauen dürfen die Tempel während der Menstruation nicht betreten. Sie gelten in dieser Zeit als unrein. In vielen Tempeln herrscht Fotografieverbot. Dies gilt erst recht für religiöse Zeremonien. In den Gottesdiensten der westlichen Welt sind schliesslich auch Fotoaufnahmen unerwünscht und niemand würde auf die Idee kommen, dagegen anzugehen. Sofern Sie einen Tempel besuchen, müssen Sie die balinesische Tempeltracht tragen. Auf kurze Hosen oder Trägerhemdchen sollten Sie verzichten. Zur Tempelkleidung gehört ein Sarong oder Kain und ein schmales Hüfttuch (selendang). Letzteres ist am wichtigsten. Doch keine Aufregung: In den meisten zugänglichen Tempeln können Sie sich diese Sachen am Eingang gegen ein winziges Entgelt ausleihen oder kaufen. Achten sie beim Besuch eines Tempels auf Ihre Brille, Halskette oder Handtasche, da diese gern von Affenherden angenommen werden, die die Tempel oftmals bewohnen. Für den Fall der Fälle finden sich dann aber vielfach Einheimische, die bereit sind, Ihr Eigentum gegen einen kleinen Obolus zurück zu holen.
Balinesische Namen
Namen bezeichnen in Bali sowohl die Kaste, also die Stellung im balinesischen Gesellschaftssystem, als auch die Position der Person innerhalb der Familie. Je nach Kaste gibt es verschiedene Titel, die vorangestellt werden. Mädchen der Brahmanen-Kaste tragen den Namenstitel Ida Ayu (auch Dayu genannt) und Jungen werden Ida Bagus betitelt. Die Mitglieder der Königskaste tragen beispielsweise den Titel Cokorda, Anak Agung oder Gusti. Was die Position innerhalb der Familie angeht, so werden die Erstgeborenen Wayan, Gede oder Putu genannt. Die Zweitgeborenen tragen die Namen Made, Nengah oder Kadek und die danach geborenen Kinder heißen Nyoman bzw. Komang. Als vierter Name würde dann von den Eltern Ketut vergeben werden. Da viele Familien mehr als 4 Kinder haben, kommt es vor, dass sich auch die Geschwister angesprochen fühlen können, wenn Sie nur diese Namen benutzen. Insofern sollten Sie auch auf die anderen Namensbestandteile achten, damit keine Verwechselungen entstehen. Um die Verwirrung perfekt zu machen, tragen sowohl Jungen als auch Mädchen die jeweiligen Positionsnamen. Unterscheiden können Sie die genannten Personen anhand des I, was für Männer genutzt wird oder Ni, was für Frauen steht. So würde beispielsweise eine Frau Ni Ketut heißen, wenn sie die Viertgeborene wäre. Ein Mann würde an gleicher Position dann I Ketut gerufen werden. Bei dem Vornamen Gede ist eine Unterscheidung nicht notwendig, da dieser in der Regel nur von Männer getragen wird. Weitere Informationen zu den Namen finden Sie in der Linksammlung.
Umgangsformen
Die Balinesen sind sehr höflich; vor allem zu älteren Menschen. Oft kann es passieren, dass die Balinesen einen ansprechen. Mit Fragen nach dem Weg oder dem Wohlsein drücken sie ihre positiven Gefühle gegenüber dem anderen aus. Machen Sie ruhig bei dem Small-Talk mit. Sicherlich wird das eine oder andere Gespräch mit dem Ziel geführt werden, Sie zu einem Geschäft zu überreden. Aber dann können Sie ja immer noch höflich und bestimmt ablehnen. Bei vielen Gesprächen werden Sie schnell feststellen, dass es die Balinesen sind, die sich am meisten freuen, da sie dann mal ihre wenigen Englischkenntnisse anwenden können. Allerdings kann es auch sinnvoll sein, selbst einige Indonesischkenntnisse zu haben, da Sie dann schon beim Handeln eine bessere Ausgangsposition haben. Die Händler unterstellen in dem Moment, dass sie nicht das erste Mal in Indonesien sind und bereits die Preise kennen.
Damit Sie nicht als unhöflich gelten, sollten sie folgende Regeln beachten:
"Sofern Sie jemandem etwas zu essen reichen oder entgegennehmen, benutzen Sie die rechte Hand, da die linke als unrein gilt."
"Zeigen Sie nie mit dem Finger auf jemanden und stehen Sie nie mit den Händen in der Hüfte oder den Taschen da, da dies als agressiv gilt."
"Geben Sie beim Handeln nicht einfach einen Preis vor, wenn Sie nicht vorhaben, die Ware wirklich zu erwerben. Wenn Sie sich dann einfach von dem Geschäft zurückziehen, ist das nicht nur unhöflich, sondern kann sogar noch weitere Probleme mit sich bringen (z.B. andauernde Verfolgung durch den Händler)"
"Verlieren Sie nie Ihr Gesicht, indem Sie anfangen zu brüllen oder zu schreien. Das gehört sich nicht. Versuchen Sie ruhig und freundlich zu bleiben, gerade wenn Sie Probleme mit Behörden haben; denn sonst ziehen Sie immer den Kürzeren. In Bali, ja in ganz Indonesien geht alles nach dem Prinzip "Pelan-pelan", was soviel wie "Ruhe-Ruhe" bedeutet. Das ist die Lebensphilosophie der Einwohner. Wenn Sie also warten müssen, warten Sie oder gehen Sie später nochmals dorthin."
"Setzen Sie sich nie so hin, dass die Schuh- oder Fusssohle auf jemanden zeigt, da derjenige das als grobe Beleidigung auffassen könnte."
"Berühren Sie nie einen Menschen am Kopf, auch keine Kinder."
Strandbesuche
Zeigen Sie sich nie "Oben ohne". Dies ist illegal und kann sogar geahndet werden. Zwar wird dies am Strand von Kuta geduldet, ist jedoch nicht gern gesehen. An allen anderen Stränden ist es untersagt. Außerdem sollten Sie sich außerhalb des Strandes nicht in Badebekleidung zeigen.
Intimitäten
Intimitäten werden auf Bali und dem Rest Indonesiens grundsätzlich nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. Es ist jedoch nicht unüblich, dass sich gleichgeschlechtliche Personen an den Händen halten. Dies ist jedoch kein Zeichen von Homosexualität, vielmehr deutet es eine tiefe Freundschaft zwischen den Betreffenden an.
Mobiltelefone
Für die meisten deutschen Netzbetreiber (T-Mobile-D1, Vodafone-D2, Eplus, O2) stehen in Indonesien mittlerweile Roaming-Partner zur Verfügung, über deren Netze Sie mobil telefonieren können. Dazu ist es notwendig, sich vor Ort in diese Netze einzubuchen. Die meisten Mobiltelefone loggen sich automatisch in das stärkste Netz vor Ort ein, sofern das Telefon auf automatischen Login eingestellt ist. Beachten Sie aber, dass dies nicht der billigste Anbieter sein muss, da Ihr Provider möglicherweise mehrere Partner zur Verfügung hat. Vergleichen Sie deshalb genau und informieren Sie sich vorher bei Ihrem Anbieter über die möglichen Roaming-Firmen und die Voraussetzungen für dieses Verfahren.
Ausserdem sollten Sie beachten, dass Sie normalerweise sowohl für einen Anruf zahlen, den Sie tätigen, als auch für ein eingehendes Gespräch. Deshalb sollten Sie überlegen, ob Sie eine ggf. aktivierte Rufumleitung oder Mailbox für die Dauer des Auslandsaufenthaltes deaktivieren. Zu Fragen hinsichtlich des Roamings, der Gesprächspreise und Partner wenden Sie sich bitte an Ihren Mobilfunkbetreiber.
Internetverbindungen
Internetcafes sind in Bali mittlerweile in fast jedem Ort zu finden, auch wenn diese nicht gleich als solche erkennbar sind. Insofern dürfte einem e-mail-Kontakt nichts im Wege stehen. Allerdings sollten Sie die Preise vergleichen, da diese sehr stark variieren können. In den billigsten Cafes müssen Sie jedoch häufig mit einer langsameren und fehlerhaften Verbindung sowie fehlender Air-Condition rechnen. Seit neustem bietet die indonesische Telkom einen instand-Tarif (TelkomNet Instan) an, der es möglich macht, sich direkt von einem Telefonanschluß ins Internet einzuwählen, vergleichbar mit dem in Deutschland existierenden Call by Call. Die Verbindungen sind zwar etwas langsam, doch im Grunde stabil. Der Preis ist mit denen vieler Internet-Cafes vergleichbar und beträgt pro Minute zur Zeit ca. 165 Rupiah. Allerdings ist dafür wie gesagt ein Telefonanschluß notwendig. Von einem Hotel aus dürfte die Einwahl also unproblematisch sein, doch dann sollten Sie sich zuvor nach den Telefontarifen Ihres Hotels erkundigen, da dieses sicher einen Aufschlag fordern wird. Somit kann der Preis entsprechend höher ausfallen. Wenn Sie sich von Ihrem Notebook aus via Handy direkt ins Internet einwählen möchten, ist dieses Unterfangen weitaus schwieriger, da Sie dazu grundsätzlich einen Vertrag mit einem Provider schließen müssen, was aber ohne einen indonesischen Wohnsitznachweis (KTP) unmöglich erscheint. Ansonsten können Sie höchstens in einigen Restaurants, Shopping Malls oder Hotels WLan-Verbindungen nutzen. Ich habe dies die letzten Male über genutzt und damit gute Erfahrungen gemacht. Lediglich bei einem zu hohen Upload von Daten kann es zu Problemen kommen, welche bis hin zu einer Sperrung der IP reichen. Insofern eignet sich dieses Verfahren aber hervorragend, um Mails abzurufen bzw. zu senden oder im Internet zu surfen. Diesbezüglich können Sie oft vor Ort entsprechende Einwahl-Karten gegen Bezahlung erhalten. Noch vor einem Jahr war die Einwahl vom Notebook via Handy unproblematisch. Doch neuerdings scheint dies nicht mehr möglich zu sein, da die damals genutzten Telefonnummern anscheinend gesperrt worden sind. Doch aus der Erfahrung des letzten Jahres habe ich lernen können, dass sich dies im Falle des Möglichseins als weit teurer und unkomfortabler herausgestellt hat, als jeder andere Weg. Denn erstens waren die Verbindungen weder schnell noch stabil und zweitens sehr kostenintensiv. Wenn Sie also wirklich ein Notebook in Indonesien bzw. Bali fürs Internet nutzen wollen, überlegen Sie es sich, ob Sie die Instan-Variante wählen oder nicht doch gleich ein Internetcafe besuchen, da einige mit kompletten Notebook-Stations ausgerüstet und dort auch meistens günstig Getränke zu bekommen sind. Dies könnte billiger und nervenschonender sein als alle anderen Varianten.
Flughafen-Sicherheitsgebühr
Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Ausreise aus Indonesien eine Flughafen-Sicherheitsgebühr entrichten müssen, die in bar zu zahlen ist. Derzeit beträgt diese bei der Ausreise bis zu 150.000 indonesische Rupiah (IDR). Inlandsflüge werden ebenfalls mit einer Sicherheitsgebühr belegt, welche in Abhängigkeit vom Abflugsort Schwankungen unterliegt (derzeit müssen Sie zwischen 15.000 - 45.000 IDR zahlen).
Zeitunterschied
Auf Bali herrscht ein Zeitunterschied von +7 Stunden auf die Mitteleuropäische Zeit. Da die Balinesen jedoch keine zweite Zeitperiode kennen, weicht der Unterschied auch ab. Das heisst, sofern bei uns die Sommerzeit gilt, beträgt die Differenz nur +6 Stunden.
wichtige Adressen
Botschaft der Republik Indonesien in der BRD:
Lehrter Straße 16-17
10557 Berlin
Tel.: (+49 30) 47 80 70
Fax: (+49 30) 44 73 71 42
Deutsche Botschaft in Indonesien:
Jalan M. H. Thamrin Nr. 1
Jakarta 10310
Tel.: (+62 21) 39 85 50 00
Fax: (+62 21) 390 17 57
Deutsches Konsulat in Bali:
Jl. Pantai Karang 17
Batujimbar - Sanur / Bali
Tel: (+62 361) 288 535
Fax: (+62 361) 288 826
Post: P.O.Box 3100, Denpasar 80228
Botschaft der Republik Indonesien in Österreich:
Gustav-Tschermakgasse 5-7
1180 Wien
Tel.: (+43 1) 47 62 30
Fax: (+43 1) 479 05 57
Österreichische Botschaft in Indonesien:
Jl. Diponegoro 44
Jakarta 10310 - Java
Tel.: (+62 21) 31 93 81 01
Fax: (+62 21) 390 49 27
Botschaft der Republik Indonesien in der Schweiz:
Elfenauweg 51
3006 Bern
Tel I: (+41 31) 352 09 83
Tel. II: (+41 31) 352 09 84
Fax: (+41 31) 351 67 65
Schweizer Botschaft in Indonesien:
Jl. H. R. Rasuna Said Blok X 3/2
Kuningan
Jakarta 12950 - Java
Tel I: (+62 21) 525 60 61
Tel. II: (+62 21) 520 74 51
Fax: (+62 21) 520 22 89